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Maulwurf

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Der Maulwurf steht unter Naturschutz !

Er ist gleichzeitig ein Zeichen dafür, dass sich Ihr Boden in einem einwandfreien öklogichen Zustand befindet.

Maulwurf schaut aus Loch
Ernährung
Im Gegensatz zu vielen Vermutungen ist der Maulwurf kein Pflanzenschädling. Er ernährt sich ausschließlich tierisch. Vor allem Regenwürmer, kleine Insekten, Larven, Lurche aber auch Mäuse und Spinnen werden von ihm verspeisst. Sein Vorkommen lässt also auch Rückschlüsse auf eine reiche Bodenfauna zu.

Sein täglicher Bedarf an Nahrung entspricht in etwa seinem eigenen Körpergewicht. Längere Nahrungspausen (>1 Tag) überleben Maulwürfe nicht. Da er keinen Winterschlaf hält vertilgt ein Maulwurf pro Jahr etwa 30 Kilogramm (!) Nahrung, die zumeist aus Schädlingen besteht. Nur selten beschädigt er Pflanzen durch sein Gängesystem. Er ist also sein sehr nützliches Tier!

Auch wenn die Haufen häufig stören oder Kleingärtner ärgern, sollten wir uns doch darüber freuen.

Alle 3 bis 5 Stunden durchläuft ein Maulwurf alle seine Gänge und trifft dort auf seine Beute, die in der Zwischenzeit dort eingedrungen ist. Wenn im Winter der Boden zu tief gefroren ist, jagt der Maulwurf auch an der Oberfläche. D.h. das Gangsystem dient (ähnlich wie ein Spinnennetz) vor allem der Jagd. Als Wintervorrat werden vor allem Regenwürmer gefangen und deren Vorderende abgebissen, damit sie überleben, aber nicht fortkriechen können. Diese werden in einer kleinen „Vorratskammer“ gesammelt, wobei tote Regenwürmer keine Beachtung mehr finden. In einem Bau können bis zu 10 Speisekammern enthalten sein. Insgesamt wird dort oft mehr als 2 KG Nahrung gelagert.
 
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